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Projektname |
Oxytest |
| Aufgabenstellung |
Steuerung einer Prüfanlage für die
Qualitätsbewertung von Oxygenatormembranen. Diese
Membran-Disks haben in etwa das Format einer CD und bestehen aus
zwei Schichten mit unterschiedlicher Permeabilität für
CO2 und O2. Sie werden verwendet um in Herz-Lungenmaschinen den
Austausch von CO2 durch O2 im Blut zu bewerkstelligen.
Oxytest benutzt zur Steuerung der Anlage einen eingebauten
Skriptspracheninterpreter, der Skripte für die Messung und die
weitere Verarbeitung der Messdaten (z.B. Export für
weitergehende QS Statistiken) ausführt. Durch dieses Vorgehen
ist der Anwender in der Lage den Ablauf der Messung selbst zu
beeinflußen, ohne das in der Oxytest Software selbst
Veränderungen vorgenommen werden müssen. |
| Auftraggeber |
Mittelständige Firma für Medizintechnik aus dem
Zollernalbkreis |
| Zeitraum |
1992 |
| Zielsystem |
80286 PC, 1 MB RAM, 40 MB Harddisk
Betriebssystem Microsoft DOS.
Das Programm verwendet einen selbst entwickelten
Multitasking-Kernel mit time-slice Verfahren zur parallelen
Durchführung verschiedener Programmaufgaben. Das Programm
arbeitet komplett im VGA oder Hercules Grafikmodus. Dazu wurde eine
selbstentwickelte Fensteroberfläche mit verschiebbaren
Fenstern, Menütechnik und Mausbedienung verwendet. Für
die Datenspeicherung benutzt das Programm eine Btrieve (Novell)
Datenbank. |
| Programmiersprache |
Borland Pascal |
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| Programmfunktionen |
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| Eine Benutzerverwaltung sichert die Daten gegen
unbefugten Zugriff. Es können verschiedene Benutzerprofile
verwaltet werden, die die Rechte für die einzelnen Funktionen
des Programms zuweisen. |

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Während des Betriebs zeigt eine Grafik den
Zustand der Maschine (Ventileinstellungen, Werte der Sensoren). Die
Prüfanlage wird dabei nur durch Taster am Gerät bedient.
Die Interaktion mit dem PC ist minimal um den Schulungsaufwand
für das Bedienpersonal gering zu halten.
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Alle für die Langzeitauswertung relevanten
Daten werden in einer Datenbank gespeichert. Die einzelnen Records
können danach noch mit Kommentaren versehen werden. Über
Makrodateien kann eine Auswertung oder ein Export der Daten in
andere Formate erfolgen.
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Die Sensoren der Anlage werden gegen externe
Meßsensoren geeicht. Die Kennlinien werden durch
Interpolation mittels eines Polynoms aus den Stützpunkten
gewonnen.
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Ein eingebauter Texteditor erlaubt das Bearbeiten
der Makros, die den Prüfvorgang steuern. Durch die Verwendung
einer Interpretersprache kann der Messablauf auch durch Anwender
verändert werden.
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